Grundsätzliches

Die zeitliche Bemessung der Besteuerung ist grundsätzlich geordnet:

  • Definition
    • Zeitliche Bemessung   =   Steuerfestsetzung und Steuerbezug nach Perioden (Steuerperiode, Bemessungsperiode und die Veranlagungsperiode)
  • Grundlagen
    • Natürliche Personen
      • Einkommens- und Vermögenssteuern
        • DBG 40 Abs. 2 und StHG 15 Abs. 2
    • Juristische Personen
      • Gewinn- und Kapitalsteuern
        • DBG 79 Abs. 1 und StHG 31 Abs. 1
  • Ziel der regelmässigen Veranlagung
    • Die Besteuerung erfordert eine Steuerfestsetzung (Berechnung und Veranlagung) in regelmässigen Abständen
  • Steuerveranlagung mit gewissen Zeitspannen
    • Ihre Veranlagung und Erhebung ist für ein gezieltes Vorgehen und die Tragbarkeit der Steuern mit gewissen Zeitspannen verknüpft:
      • Steuerperiode
        • Definition
          • Steuerperiode   =   Begrenzung des Zeitraums, für welchen die Steuer geschuldet ist
        • Grundlagen
          • DBG 79
          • StHG 31
        • Natürliche Personen
          • Bei natürlichen Personen stimmt die Steuerperiode i.d.R. mit dem Kalenderjahr überein (= Steuerjahr)
        • Juristische Personen
          • Bei juristischen Personen gilt das Geschäftsjahr als Steuerperiode
          • Das Steuerjahr muss nicht unbedingt mit dem Kalenderjahr übereinstimmen
      • Bemessungsperiode
        • Definition
          • Bemessungsperiode   =   Die Bemessungsperiode ist der Zeitraum, in dem das der Steuerberechnung zugrunde gelegte Einkommen realisiert, begründet oder erzielt wird
        • Anwendung des Terminus „Bemessungsperiode“
          • Der Begriff „Bemessungsperiode“ wird nur verwendet bei:
            • Einkommenssteuern der natürlichen Personen
            • Gewinnsteuern der juristischen Personen
          • Keine Verwendung findet der Begriff „Bemessungsperiode bei:
            • Vermögenssteuern der natürlichen Personen
            • Kapitalsteuern der juristischen Personen
        • Stichtag-Massgeblichkeit
          • Für diese ist das in einem bestimmten Zeitpunkt («Stichtag») vorhandene Vermögen/Kapital ausschlaggebend, in der Regel am Ende der Steuerperiode oder der Steuerpflicht
      • Veranlagungsperiode
        • Definition
          • Veranlagungsperiode   =   Zeitraum, in dem die Besteuerung erfolgt
        • Postnumerando-System
          • Alle Kantone wenden heute das sog. „Postnumerando-System“ an, bei welchem die „Steuerperiode“ und die „Bemessungsperiode“ übereinstimmen
        • Terminus „Veranlagungsperiode“ nicht mehr gebräuchlich
          • Der Ausdruck «Veranlagungsperiode» ist wegen des neueren „Postnumerando-Systems“ nicht mehr gebräuchlich und wird daher in den neuen Steuergesetzen nicht mehr verwendet; dafür wird der allgemeine Begriff der «Steuerperiode» benutzt.

Drucken / Weiterempfehlen:

Für jeden Fall den passenden Anwalt

Mit GetYourLawyer, dem Anwaltsnetzwerk, finden Sie passende und vertrauenswürdige Anwältinnen und Anwälte aus Ihrer Region. Das GetYourLawyer Team als Partner von LawMedia wird für Sie eine sorgfältige Auswahl treffen.

GetYourLawyer – so funktionierts